Pflegehinweise für Möbel vom Tischler

Pflege­hin­weise und Wartungs­hin­weise für unsere Produkte

Reini­gungs­mittel und Raumklima 

Reini­gungs­mittel
Generell dürfen nur Reini­gungs­mittel in verdünnter Form verwendet werden. Verwenden Sie keine aggres­siven oder lösungs­mit­tel­hal­tigen Reini­gungs­mittel, sowie keine Scheu­er­mittel oder harten Gegenstände. 

Raumklima
Kontrol­lieren Sie regel­mäßig die herrschende Luftfeuch­tigkeit und Raumtem­pe­ratur. Für ein optimales Raumklima und zur Steigerung des gesund­heit­lichen Wohlbe­findens empfehlen wir eine Raumtem­pe­ratur von 18–23° C bei einer relativen Luftfeuch­tigkeit von 40–60%. Verwenden Sie zur Kontrolle ein Hygro­meter. Auch für die jewei­ligen Produkte gibt es empfohlene Werte. Die dazuge­hö­rigen Empfeh­lungen finden Sie in den jewei­ligen Abschnitten. Zur Errei­chung eines ausge­gli­chenen Raumklimas ist eine ausrei­chende Lüftung notwendig. Bitte beachten Sie, dass dies nur durch aktives Lüften erreicht werden kann. Wir empfehlen die folgenden beiden Möglichkeiten:

  • Stoßlüften: Fenster oder Türen ganz öffnen (morgens und abends jeweils für 10 Minuten)
  • Querlüften: zwei gegen­über­lie­gende Fenster/Türen ganz öffnen 

Allge­meine Garantiehinweise 

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Nicht­ein­haltung der Pflege­hin­weise zum Ausschluss von Garan­tie­an­sprüchen führt. Ebenso entfällt der Garan­tie­an­spruch bei vorsätzlich oder fahrlässig verur­sachten Beschä­di­gungen sowie bei unüblichem Produkt­einsatz. Im Falle von Nachar­beiten nimmt der Kunde zustimmend zur Kenntnis, dass es zu geringen farblichen Abwei­chungen kommen kann. Des Weiteren verweisen wir auf unsere allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen (AGB), welche Sie online einsehen können, sowie die entspre­chenden ÖNormen.

Sowohl zur Sicherung der Gebrauchs­taug­lichkeit als auch zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden ist eine fachge­rechte Montage und Wartung erfor­derlich. Die Missachtung dieser Hinweise kann zum Ausschluss von Garantie‑, Gewähr­leis­tungs- und Produkt­haf­tungs­an­sprüchen führen. Verschleiß an Teilen, der im Rahmen der normalen und fachge­rechten Nutzung üblicher­weise entsteht, ist generell von der Gewähr­leistung ausge­schlossen. Ebenso ausge­schlossen sind Schäden, die auf Fehlge­brauch zurück­zu­führen sind (hierzu zählen u. a. auch Repara­tur­ver­suche durch Dritte). Sicher­heits­re­le­vante Beschlags­teile sind regel­mäßig auf festen Sitz zu prüfen und auf Verschleiß zu kontrol­lieren. Je nach Zustand sind Schrauben nachzu­ziehen bzw. Teile auszu­tau­schen.
Vermeiden Sie die Bildung von zu hoher oder zu niedriger Luftfeuch­tigkeit im Innen­be­reich des Gebäudes (wir empfehlen eine relative Luftfeuch­tigkeit von 40–60%). Abwei­chende Werte können zu Folge­schäden wie dem Aufquellen von Holzteilen, der Verformung von Bauteilen, zu Korro­si­ons­schäden an Beschlags­teilen, Schim­mel­pilz­bildung und ungesundem Wohnklima führen. Sorgen Sie für ausrei­chende Lüftung zur Abführung der überschüs­sigen Feuch­tig­keits­mengen. Zur Regulierung der Luftfeuch­tigkeit wird eine entspre­chende Stoßlüftung empfohlen.

Pflege­hin­weise Fenster 

Allgemein
Bitte achten Sie auf ihr vorherr­schendes Raumklima. Damit die Fenster auf Dauer zuver­lässig und sicher funktio­nieren, ist ein angemes­senes Innen­raum­klima unumgänglich. Wir empfehlen eine Innen­raum­tem­pe­ratur von 18–23°C bei einer relativen Luftfeuch­tigkeit von 40–60%.
Reinigen Sie den Rahmen regel­mäßig mit einem weichen Tuch, um die Oberfläche zu schützen. Dichtungen sind mit klarem Wasser zu reinigen und mit einem Silikon­stift regel­mäßig zu fetten. Zusätzlich sind auch die Entwäs­se­rungs­rinnen regel­mäßig von Verun­rei­ni­gungen zu befreien.

Lagerung am Einbauort
Die Lagerung der Fenster sollte an einem trockenen und belüf­teten Raum erfolgen. Zum Schutz der Fenster sollten diese z. B. mit Karton oder Folie abgedeckt werden. Ebenfalls dürfen die Fenster nicht direkt anein­ander oder an die Wand gelehnt werden, da so die Beschichtung beschädigt werden kann. Hierzu verwenden Sie Karton oder Schaum­stoff­abstands­halter um die Fenster auf Abstand zu halten. Zusätzlich sollten die Fenster nicht direkt auf den Boden gestellt werden, sondern z.B. auf Holzleisten oder Styropor.

Glaspflege
Reinigen Sie die Glasober­fläche regel­mäßig mit warmem, klarem Wasser sowie mit einem hochwer­tigen Glasleder. Zur Vermeidung von Hitze­s­chäden verhindern Sie lokale Erwär­mungen der Scheibe (z. B. durch direkt hinter der Glasscheibe platzierte Gegenstände).

Pflege von Holzrahmen
Bei Holzrahmen sollten Verun­rei­ni­gungen nicht durch trockenes Reiben beseitigt werden. Verwenden Sie warmes Wasser mit einem milden Haushalts­rei­niger. Anschließend wischen Sie mit klarem Wasser nach und trocknen den Rahmen. Die Oberfläche von Holzfenstern sollte je nach Witterung ein bis zwei Mal pro Jahr gepflegt und aufge­frischt werden.

Pflege von Kunst­stoff­rahmen
Bei Kunst­stoff­ober­flächen können Sie eine Seifen­lauge verwenden. Anschließend auch hier mit klarem Wasser nachwi­schen. Verwenden Sie ausschließlich weiche Reinigungsmittel.

Pflege von Alumi­ni­um­rahmen
Bei Alumi­ni­um­ober­flächen unter­scheidet man zwischen pulver­be­schich­teten und eloxierten Oberflächen. Bei pulver­be­schich­teten Flächen reinigen Sie mit reinem Wasser. Bei eloxierten Oberflächen verwenden Sie ausschließlich pH-neutrale Reini­gungs­mittel. Verwenden Sie keine scheu­ernden Reinigungsmittel.

Beschlags­pflege
Reinigen Sie die Beschläge ausschließlich mit einem fussel­freien, weichen Tuch und einem milden, verdünnten Reini­gungs­mittel, welches den Korro­si­ons­schutz der Beschläge nicht beinträchtigt. Darüber hinaus sind alle beweg­lichen Teile mit geeig­neten Mitteln zu fetten und zu ölen (min. einmal pro Jahr). Zusätzlich sollten Sie min. einmal monatlich den Beschlag des Fensters betätigen, um ruhenden Verschleiß vorzubeugen.

Wartung
Ihre Fenster sollten regel­mäßig durch eine Fachkraft syste­ma­tisch inspi­ziert und gewartet werden. Wir empfehlen, dass Fenster spätestens alle 2 Jahre durch einen Fachmann warten zu lassen. 

Pflege­hin­weise Haustüren 

Allgemein
Auch bei Haustüren ist auf ein geeig­netes Raumklima im Innern zu achten (Raumtem­pe­ratur von 18–23°C bei einer relativen Luftfeuch­tigkeit von 40–60%). So können Sie das verwendete Holz vor Schäden schützen.

Lagerung am Einbauort
Die Lagerung der Türen sollte an einem trockenen und belüf­teten Raum erfolgen. Zum Schutz der Türen sollten diese z .B. mit Karton oder Folie abgedeckt werden. Ebenfalls dürfen die Türen nicht direkt anein­ander oder direkt an die Wand gelehnt werden, da so die Beschichtung beschädigt werden kann. Hierzu verwenden Sie Karton oder Schaum­stoff­abstands­halter um die Türen auf Abstand zu halten. Zusätzlich sollten die Türen nicht direkt auf den Boden gestellt werden, sondern z. B. auf Holzleisten oder Styropor.

Pflege
Überprüfen Sie mindestens einmal pro Jahr die Oberfläche auf Beschä­di­gungen. Beschä­di­gungen sind umgehend und fachge­recht zu beheben. Insbe­sondere sollten Sie die Außen­seite auf Witte­rungs­ein­flüsse prüfen und recht­zeitig für Nachbe­handlung der Oberfläche sorgen, um das Risiko von Feuch­tig­keits­auf­nahme und der damit verbun­denen Schäden zu minimieren. Erste Anzeichen für Witte­rungs­schäden sind eine stumpfe und matte Oberfläche. Bei ständiger und starker Sonnen­ein­strahlung muss mit Farbver­än­de­rungen gerechnet werden.

Beschlags­pflege
Beweg­liche Teile wie Schloss­falle und Riegel, Bänder, Zusatz­ver­rie­gelung etc. sind nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich, mit Zylin­der­spray oder säure­freiem Fett (z. B. Nähma­schi­nenöl) zu schmieren. Zusätzlich sind alle Beschlags­teile regel­mäßig auf festen Sitz zu prüfen und auf Verschleiß zu kontrol­lieren. Je nach Erfor­dernis sind die Befes­ti­gungs­schrauben nachzuziehen.

Wartung
Je nach Bedarf entfernen Sie Kondens­wasser, sowie Verschmut­zungen auf Oberflächen und Dichtungen sofort. Darüber hinaus sollten sie viertel­jährlich alle Beschlags­teile auf festen Sitz und Verschleiß kontrol­lieren. Jährlich sollten Sie die gesamte Tür auf Schäden überprüfen und alle beweg­lichen Teile entspre­chend schmieren. 

Pflege­hin­weise Brandschutztüren 

Allgemein
Verant­wortlich für die Funkti­ons­fä­higkeit ist der Bauherr bzw. der Betreiber. Daher obliegt es dem Bauherrn/Betreiber, die Wartungs- und Instand­set­zungs­ar­beiten zu beauf­tragen. Diese Arbeiten sind durch den zerti­fi­zie­renden Betrieb, nämlich die Tisch­lerei Jenewein, durch­zu­führen. Arbeiten und Verän­de­rungen an der Tür durch einen anderen als den zerti­fi­zie­renden Betrieb führen zu einem Verlust der Gewähr­leis­tungs- und Garan­tie­an­sprüche sowie der Funktion als Brand­schutztüre. Auch bei Brand­schutz­türen ist auf ein geeig­netes Raumklima zu achten. Stellen Sie sicher, dass Sie stets eine Innen­raum­tem­pe­ratur von 18–230C bei einer Luftfeuch­tigkeit von 40–60% erreichen.

Häufigkeit der Kontrolle
Die Häufigkeit von durch­zu­füh­renden Kontrollen ist von der Einbau­si­tuation und von der Anzahl der Türbe­tä­ti­gungen abhängig. Als Richt­linie sollen Kontrollen in folgenden Abständen durch­ge­führt werden: 
  • Funkti­ons­türen in Flucht- und Rettungs­wegen bei Gebäuden mit beson­derer Nutzung, wie z. B. Kranken­häusern, Schulen, etc. Empfehlung 14 tägig, mindestens aber monatlich
  • Funkti­ons­türen in Gebäuden mit normaler Nutzung, wie z. B. Hochhäusern, Versamm­lungs­stätten, Ein­und Mehrfa­mi­li­en­häusern, etc. monatlich
  • Funkti­ons­türen als Abschlüsse von selten began­genen Räumen, wie z. B. Neben­ein­gangs­türen alle 6 Monate

Sofern bei Kontroll­gängen keine sicht­baren Mängel erkannt werden, muss eine ausführ­liche Wartung der Türen in einem Intervall von ca. einem Jahr erfolgen. Werden Mängel erkannt, so sind diese unver­züglich zu beheben und zu dokumen­tieren. Diese Arbeiten sind nur durch den zerti­fi­zie­renden Betrieb, nämlich die Tisch­lerei Jenewein, durchzuführen. 

Durch­führung einer Kontrolle
Bei einer Sicht- und Funkti­ons­kon­trolle müssen folgende Kontrollen durch­ge­führt und Bauteile kontrol­liert werden:

  • Schließ­funktion
  • Funktion der Schlossfalle
  • Sitz der Beschlagsteile
  • Dichtungen prüfen
  • Funktion der Bodendichtung 
  • Zustand des Brandquellstreifen 
  • Beschä­di­gungen der Tür 
  • Funktion der Panikfunktion 
  • Öffnung der Türe von beiden Seiten (Ausnahme sind Türen mit Panikbeschlag 
  • Funktion des Schlossriegels/der Falle muss auch bei Druck auf das Türblatt erhalten sein 
  • Schließ­funktion der Türe aus jedem möglichen Öffnungswinkel 
  • Funktion der Schließ­fol­ge­re­gelung (bei geöff­netem Türflügel muss der Stand­flügel zuerst schließen) Verrie­gelung des Stand­flügels bei zweiflü­ge­ligen Türen 
  • Zustand der Glashal­te­leisten und der Verglasung Veran­kerung der Zarge/des Türrahmens 
  • Funktion der Feststellanlagen 
  • Zustand des Kabelübergangs 
  • Sitz des Bandverbindungsbolzen 
  • An-/ Aufbauten die das Türsystem beeinflussen

Pflege­hin­weise Parkettböden

Allgemein
Generell sollten Sie Flüssig­keiten am Boden vermeiden und Pfützen sofort entfernen. Sand oder Steine sollten ebenfalls rasch entfernt werden, da sonst Kratzer entstehen können. Wir empfehlen die Nutzung eines Schmutz­fängers im Eingangs­be­reich. Ebenfalls sollten Sie hochwertige Filzgleiter an den Füßen von Möbel­stücken anbringen um Kratzer zu vermeiden. Vorsicht gilt auch bei spitzen, harten Gegen­ständen auf dem Boden (hierzu gehören auch Bleistift­ab­sätze von Schuhen). Wischen Sie den Boden stets nur Nebel­feucht, nie nass. Bei falscher Reinigung oder Pflege­mit­tel­an­wendung sind Rekla­ma­ti­ons­an­sprüche ausge­schlossen. Wichtig ist auch hier das Raumklima um eventuelle Schäden zu vermeiden. Achten Sie auf eine Raumtem­pe­ratur von 18–23°C sowie auf eine Luftfeuch­tigkeit von 40–60%. Dabei darf die Oberflä­chen­tem­pe­ratur des Parkett­bodens 26°C nicht übersteigen. Verwenden Sie für die Reinigung niemals Micro­fa­ser­tücher, da diese sehr feine Kratzer in der Oberfläche verursachen.

Hinweise zur Nutzung mit Fußbo­den­heizung
Wird der Parkett­boden beim Betrieb der Fußbo­den­heizung mit Teppichen o. ä. abgedeckt, kann es zu einem Wärmestau unterhalb des Teppichs kommen, wodurch der Wärme­fluss an dieser Stelle gestört wird. Um die Raumtem­pe­ratur dennoch zu halten, erhöht sich die Tempe­ratur in der Fußbo­den­heizung. Die Folgen sind steigende Heizkosten sowie Schäden am Parkett und der Unter­kon­struktion. Auch hier gilt eine maximale Oberflä­chen­tem­pe­ratur des Parketts von 26°C.

Böden mit lackierter Oberfläche
Verwenden Sie zur Reinigung von lackierten Oberflächen ein vom Hersteller empfoh­lenes Reini­gungs­mittel und beachten Sie die jewei­ligen Anwen­dungs­hin­weise. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass das Wischtuch sorgfältig ausge­wrungen wird, damit Sie lediglich nebel­feucht wischen. Bei Bedarf wischen Sie trocken nach. Je nach Beanspru­chung sollten Sie in regel­mä­ßigen Abständen die Oberfläche auffri­schen. Verwenden Sie auch hier ein vom Hersteller empfoh­lenes Mittel und beachten Sie die jewei­ligen Anwendungshinweise. 

Böden mit geölter Oberfläche
Verwenden Sie zur Reinigung von geölten Oberflächen ein vom Hersteller empfoh­lenes Reini­gungs­mitteln und beachten Sie die jewei­ligen Anwen­dungs­hin­weise. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass das Wischtuch sorgfältig ausge­wrungen wird, damit Sie lediglich nebel­feucht wischen. Bei Bedarf wischen Sie trocken nach. Je nach Beanspru­chung sollten Sie in regel­mä­ßigen Abständen die Oberfläche auffri­schen. Verwenden Sie hierzu ein vom Hersteller empfoh­lenes Öl zur Pflege und beachten Sie die jewei­ligen Anwen­dungs­hin­weise. Vorsicht gilt bei ölgetränkten Tüchern. Diese können sich selbst entzünden und sind deshalb besonders zu Lagern und zu entsorgen! Beachten Sie hierzu die jewei­ligen Hinweise des empfoh­lenen Pflegeöls.

Pflege­hin­weise Holzmöbel 

Allgemein
Bei Möbeln gilt es regel­mäßig die Beschläge zu ölen und nachzu­ziehen. Darüber hinaus gelten auch hier die empfoh­lenen Grenzen von 40–60% Luftfeuch­tigkeit und 18–23°C Raumtem­pe­ratur. Zur Reinigung verwenden Sie keine scharfen Putzmittel. Beachten Sie bitte, dass Holz ein Natur­produkt ist, welches schwindet und sich ausdehnt. Ein zu hohes oder zu niedriges Raumklima kann hier zu Spannungs­rissen führen.
Grund­sätzlich dürfen keine Wärme erzeu­genden Geräte im Dauer­be­trieb auf die Holzober­fläche gestellt werden. Die erhöhte Wärme­be­lastung kann dazu führen, dass sich das Holz ausdehnt und Risse entstehen. Verwenden Sie z. B. bei ihrem Laptop eine geeignete Unterlage. Darüber hinaus neigt Holz unter Sonnen­ein­strahlung zur Verfärbung (Ausbleichen und Nachdunkeln). Verschieben Sie daher Gegen­stände regel­mäßig (insbe­sondere in der Anfangszeit), um Farbun­ter­schiede zu vermeiden. Durch die Verän­derung des Holzes kann es bei Nachlie­fe­rungen zu Farbab­wei­chungen kommen, auch wenn das gleiche Material verwendet wurde.

Bei einer offen­po­rigen Versie­gelung des Holzes muss diese regel­mäßig aufge­frischt werden.

Polster­pflege
Bei Möbeln mit Polster­mö­bel­stoffen beachten Sie bitte, dass Flecken immer sofort behandelt werden müssen. Tupfen Sie hierbei den Fleck ab, niemals abreiben. Hierzu verwenden Sie am besten ein saugfä­higes Tuch oder einen Schwamm. Gehen Sie von außen nach innen vor, um den Fleck nicht zu vergrößern. Verwenden Sie geeignete Reini­gungs­mittel, aller­dings keine Haushalts­rei­niger (wie z. B. Spülmittel). 

Pflege­hin­weise Küchen

Allgemein
Verwenden Sie generell keine scharfen Reini­gungs- und Scheu­er­mittel, keine Polituren, Wachse, Lösungs­mittel, Dampf­rei­niger oder Nitro- und Kunst­harz­ver­dün­nungen, um den Schutz gegen Wasser und Wasser­dampf nicht zu beein­träch­tigen. Ebenfalls sollten Sie auf die Verwendung von Micro­fa­ser­tü­chern verzichten. Auch für ihre Küche gelten die Empfeh­lungen für das Raumklima von 18–23°( Raumtem­pe­ratur und 40- 60% Luftfeuch­tigkeit. Beachten Sie insbe­sondere die beim Kochen entste­henden Dämpfe. Verwenden Sie daher während des Kochens die Dunst­ab­zugs­haube bzw. achten Sie auf ausrei­chend Belüftung. Zusätzlich sind Lack- und Eigen­ge­rüche normaler Bestandteil der einge­bauten Produkte. Deren Wahrnehmung kann von unter­schied­licher Dauer sein und ist von den raumkli­ma­ti­schen Umständen und der Häufigkeit der Lüftungen und Schran­köff­nungen abhängig.
Öffnen Sie den Geschirr­spüler immer erst etwa 30 Minuten nach Beendigung des Programms, da ansonsten Hitze und Dampf austreten, welche die Fronten auf Dauer beschä­digen können.

Schränke
Verwenden Sie zur Reinigung von Schränken, Fachböden und Schub­kästen ein leicht feuchtes Tuch in Verbindung mit flüssigem Haushalts- oder Glasrei­niger. Anschließend wischen Sie die Flächen mit einem weichen Tuch trocken. Vermeiden Sie die Verwendung zu nasser Tücher, da so Wasser in Fugen eindringen und das Holz aufquellen lassen kann. Zusätz­liche sollten Sie die Schränke regel­mäßig öffnen und intensiv lüften, damit durch Kochdünste und Kochrück­stände entstandene Gerüche minimiert werden. 

Griffe
Verwenden Sie keine lösungs­mit­tel­hal­tigen oder alumi­ni­um­schä­di­genden Substanzen sowie keine Essig­rei­niger oder stahl­hal­tigen Reini­gungs­mittel. Dies kann zur Bildung von nicht mehr entfern­baren Flecken führen. 

Holzfronten
Verwenden Sie auch hier ein leicht feuchtes Tuch und wischen Sie in Holzfa­ser­richtung über die Fronten um eventuelle Verschmut­zungen aus den Poren zu entfernen. Reiben Sie anschließend die gerei­nigten Flächen mit einem weichen Tuch trocken. Verun­rei­ni­gungen sollten Sie generell nicht antrocknen lassen und sofort entfernen. Verwenden Sie auch hier keine zu nassen Tücher. Nach dem Kochen sollten Sie die durch den Dampf entstandene Feuch­tigkeit von den Fronten wischen. 

Kunst­stoff­fronten
Verwenden Sie zur Reinigung haushalts­üb­liche Mittel. Wir empfehlen ein weiches Tuch, handwarmes Wasser und etwas Spülmittel. Verzichten Sie auf polie­rende Reini­gungs­mittel oder harte Schwämme, sowie auf lösungs­mit­tel­haltige Reiniger und Dampfreiniger. 

Hochglän­zende Fronten
Hochglän­zende Flächen dürfen nicht trocken gereinigt werden. Verwenden Sie keine schlei­fenden Reini­gungs­mittel (Vorsicht, hierzu gehören auch Mikro­fa­ser­tücher). Wir empfehlen die Verwendung eines staub­freien, feuchten Fenster­leders. Bitte beachten Sie, dass feine Kratz­spuren auf den Hochglanz­effekt zurück­zu­führen sind und daher keinen Rekla­ma­ti­ons­grund darstellen. 

Glasfronten
Vermeiden Sie wie auch bei anderen Glasflächen Stoßbe­las­tungen wie z. B. durch Geschirr oder Kochuten­silien. Verwenden Sie zur Reinigung haushalts­üb­liche Glasrei­niger und ein weiches Tuch. Vermeiden Sie das Eindringen von Flüssig­keiten in die Griff­boh­rungen. Zusätzlich sollten Sie auf die Verwendung von polie­renden Reini­gungs­mitteln, harten Schwämmen, lösemit­tel­hal­tigen Reinigern und Dampf­rei­nigern verzichten. 

Arbeits­platten aus Holz
Verwenden Sie die Arbeits­platte nicht als Schnitt­fläche. Messer, Stein­gut­ge­schirr und schwere bzw. scharf­kantige Gegen­stände können Kratzer verur­sachen. Verwenden Sie zur Reinigung feuchte und weiche Putztücher ohne Schleif­mittel. Zur Vermeidung von irrepa­rablen Hitze­s­chäden sollten Sie kein heißes Kochge­schirr direkt auf die Arbeits­fläche stellen. Verwenden Sie hierzu geeignete Unter­setzer. Zusätzlich sollten große Mengen Wasser direkt entfernt werden. Stehendes Wasser kann in die Fugen eindringen und das Holz aufquellen lassen. Bitte beachten Sie, dass die Vorder­kante aufgrund ihrer Exposition am meisten strapa­ziert wird. Der erhöhte Abrieb stellt hier keinen Quali­täts­mangel dar.

Arbeits­platten aus Stein
Verwenden Sie zur Reinigung nur feuchte und weiche Putztücher ohne Schleif­mittel. Achten Sie stets auf die direkte Entfernung von Flüssig­keiten oder Essens­resten. Auch wenn die Oberfläche von Stein­platten weitest­gehend kratztest ist, sollten Sie nicht direkt auf der Oberfläche schneiden. Auch bei Stein­platten verwenden Sie bitte einen geeig­neten Unter­setzer für heiße Töpfe und Kochuten­silien, um die Oberfläche vor Hitze­s­chäden zu schützen.
Bitte beachten Sie auch hier, dass die Vorder­kante aufgrund ihrer Exposition am meisten strapa­ziert wird. Der erhöhte Abrieb stellt hier keinen Quali­täts­mangel dar.

Arbeits­platten aus Keramik
Auch für die Reinigung von Keramik­ar­beits­platten verwenden Sie lediglich ein feuchtes, weiches Putztuch ohne Schleif­mittel. Entfernen Sie auch hier zeitnah stehende Flüssig­keiten und Essens­reste. Auch Keramik ist weitest­gehend kratz- und hitze­be­ständig. Wir empfehlen dennoch die Verwendung von Schnei­de­brettern und geeig­neten Unter­setzern. Bitte beachten Sie auch hier, dass die Vorder­kante aufgrund ihrer Exposition am meisten strapa­ziert wird. Der erhöhte Abrieb stellt hier keinen Quali­täts­mangel dar.

Beschläge
Zusätzlich gilt es regel­mäßig die Beschläge zu ölen und nachzuziehen. 

Pflege­hin­weise Holzdecken und ‑täfelungen

Allgemein
Verwenden Sie zur Reinigung haushalts­üb­liche Reini­gungs­mittel in verdünnter Form und ein feuchtes, weiches Tuch ohne Scheu­er­mittel. Wischen Sie anschließend mit einem trockenen, weichen Tuch nach. Insbe­sondere bei Außen­wänden sollte Sie auf eine ausrei­chende Belüftung der hinter Möbel und sonstigem liegenden Wandteile achten. Hier kann es aufgrund erhöhter Feuch­tigkeit sowohl zu Schäden an der Holzver­tä­felung als auch zu Gesund­heits­schäden durch Schim­mel­bildung kommen. Achten Sie auch hier auf ein ausge­gli­chenes Innen­raum­klima. Wir empfehlen eine Raumtem­pe­ratur von 18–23°C bei einer relativen Luftfeuch­tigkeit von 40–60%.
Zur Minimierung der Verlet­zungs­gefahr achten Sie bei Täfelungen und Holzdecken auf einen festen Sitz, sodass keine losen Teile durch Schwinden des Holzes entfallen können.